Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 08.02.2025
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen
Lucia Cremer
Im Zäunchen 28
52156 Monschau
(nachfolgend „Anbieterin“)
und den teilnehmenden Personen (nachfolgend „Teilnehmende“)
über die Buchung und Teilnahme an Fortbildungen, Fachseminaren, digitalen Lernangeboten sowie gegebenenfalls einer institutsinternen Zertifizierung.
Abweichende Geschäftsbedingungen der Teilnehmenden finden keine Anwendung, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.
(1) Die Anbieterin bietet freiberuflich konzipierte Fort- und Weiterbildungsangebote in Form von
– Live-Online-Seminaren (z. B. via Zoom)
– digitalen Lerninhalten (Video-Lektionen, Handouts)
– begleitenden fachlichen Austauschformaten
an.
(1a) Zur Bereitstellung digitaler Inhalte werden Serverkapazitäten vorgehalten und technisch gepflegt. Der Zugang umfasst ausschließlich die Bereitstellung der Inhalte innerhalb der jeweils angegebenen Zugangszeit. Ein Anspruch auf dauerhafte Vorhaltung, unveränderte Bedingungen oder kostenfreie Verlängerung besteht nicht.
(2) Die Angebote dienen der Vermittlung von Fachwissen, fachlicher Orientierung, Reflexion und beruflicher Weiterbildung.
(3) Die Angebote stellen keine Ausbildung im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) dar.
(4) Ein bestimmter Lernerfolg wird nicht geschuldet.
(1) Die Fortbildungen richten sich an beruflich tätige oder angehende Fachpersonen sowie Personen in beruflicher Orientierung, insbesondere aus den Bereichen:
– Eltern-Kind-Kursleitung
– Beratung & Coaching
– Hebammenwesen
– Pflege- und Gesundheitsberufe
– Pädagogik und frühkindliche Bildung
(2) Die Teilnahme steht grundsätzlich allen interessierten Personen offen.
(1) Die Anmeldung erfolgt verbindlich über das jeweilige Buchungssystem.
(2) Mit Zugang der Buchungsbestätigung per E-Mail kommt der Vertrag zustande.
(3) Die Rechnungsstellung erfolgt gesondert per E-Mail. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 7 Tagen zu begleichen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Widerrufsbelehrung
Verbraucher:innen (§ 13 BGB) haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Zur Ausübung des Widerrufsrechts ist eine eindeutige Erklärung (z. B. per E-Mail oder Brief) an folgende Anschrift zu richten:
Lucia Cremer
Im Zäunchen 28
52156 Monschau
E-Mail: institut@mail-fes.com
Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung der Mitteilung.
Folgen des Widerrufs
Im Falle eines wirksamen Widerrufs werden alle im Rahmen der widerrufenen Buchung geleisteten Zahlungen unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab Eingang der Widerrufserklärung zurückgezahlt. Für die Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt wurde, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Entgelte werden nicht berechnet.
Erlöschen des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten
Bei Verträgen über digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn
– mit der Ausführung des Vertrags begonnen wurde,
– zuvor ausdrücklich zugestimmt wurde, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und
– bestätigt wurde, dass mit Beginn der Ausführung das Widerrufsrecht erlischt (§ 356 Abs. 5 BGB).
(1) Die inhaltliche Konzeption, fachliche Ausrichtung, Aktualisierung und Gesamtverantwortung sämtlicher Fortbildungsangebote liegen bei der Anbieterin.
(2) Zur Durchführung einzelner Veranstaltungen können beauftragte Referentinnen eingesetzt werden.
(3) Das wirtschaftliche Risiko der Veranstaltungen trägt ausschließlich die Anbieterin.
(1) Nach Teilnahme wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt. Diese stellt keinen rechtlich anerkannten Qualifikations- oder Befähigungsnachweis dar.
(2) Eine Zertifizierung zur „Zertifizierten FeS®-Fachkraft für formula-ernährte Säuglinge und Kleinkinder“ ist eine institutsinterne Qualifikation. Sie stellt keine staatlich anerkannte Ausbildung, keine berufsrechtliche Zulassung und keine Befugnis zur Ausübung heilkundlicher Tätigkeiten dar.
(3) Für die institutsinterne Zertifizierung gelten ergänzend die jeweils gültigen Zertifizierungsrichtlinien. Diese werden im Zertifizierungsprozess gesondert zur Verfügung gestellt und müssen ausdrücklich anerkannt werden.
(4) Der Titel wird erst nach Zustimmung zu den Zertifizierungsrichtlinien verliehen.
(1) Sämtliche Inhalte unterliegen dem deutschen Urheberrecht.
(2) Die Nutzung ist ausschließlich für den eigenen beruflichen Kontext zulässig.
(3) Nicht gestattet sind insbesondere:
– Mitschnitte, Screenshots oder Aufzeichnungen
– Weitergabe an Dritte
– Vervielfältigung oder Digitalisierung
– Nutzung für eigene Schulungen oder Multiplikatorentätigkeiten
(4) Ausnahmen gelten ausschließlich im Rahmen ausdrücklich genehmigter Nutzungen.
(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit erfolgt eine Haftung nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich.
(4) Eine medizinische, therapeutische oder rechtliche Beratung erfolgt nicht.
(5) Eine jederzeitige und unterbrechungsfreie Verfügbarkeit digitaler Inhalte wird nicht gewährleistet. Vorübergehende technische Störungen können insbesondere aufgrund von Wartung, höherer Gewalt oder Ausfällen externer Dienstleister auftreten.
(6) Bei erheblichen technischen Störungen wird die Zugangszeit angemessen verlängert, soweit dies zumutbar ist.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzvorgaben. Details ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
(1) Teilnehmende verpflichten sich zur Einhaltung des WHO-Kodex zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten.
(2) Eine Zertifizierung kann ausgeschlossen oder entzogen werden, wenn eine Tätigkeit für Hersteller oder Vermarkter von Muttermilchersatzprodukten aufgenommen wird.
(1) Zugänge zu digitalen Inhalten werden zeitlich begrenzt gewährt.
(2) Ein Anspruch auf dauerhaften oder unveränderten Zugang besteht nicht.
(3) Eine Verlängerung kann – sofern vorgesehen – beantragt werden.
(4) Verlängerungen können kostenpflichtig sein. Hintergrund sind fortlaufende Kosten für Serverbetrieb, Speicherung, Wartung und technische Bereitstellung.
Inhalte können organisatorisch oder fachlich angepasst werden, sofern der Gesamtcharakter der Veranstaltung gewahrt bleibt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand ist Monschau, sofern gesetzlich zulässig.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.