Für Eltern

Hilfreiches für Eltern

Rund um Säuglingsmilch gibt es viele Fragen. Im Internet ist oft unklar, welchen Informationen man vertrauen kann.

Das FeS®-Institut hilft Dir weiter: mit Fakten, die wissenschaftlich belegt sind und frei von Interessen der Industrie.

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Tipps für Eltern

PDF · 12 Seiten · in Einfacher Sprache

  • Checkliste zur Auswahl einer Säuglings(milch)nahrung
  • Beispiel: So liest Du die Verpackung
  • Tabelle zum Vergleichen von Produkten
  • Tipps zu Flasche geben, Wasser, Hygiene und Zubereitung

Beratung durch eine FeS®-Fachkraft

Zertifizierte FeS®-Fachkräfte beraten Dich zur Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern mit Formulanahrung: unabhängig, ohne Vorurteile und fachkundig.

Was kostet eine Beratung durch eine FeS®-Fachkraft?

Die erste Einschätzung kostet in der Regel 25 bis 35 Euro. Ist das Honorar Deiner FeS®-Fachkraft anders? Dann erfährst Du das, bevor Du einen Termin vereinbarst.

Manche Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Still- und/oder Formula-Beratung, wenn Du die Rechnung einreichst. Frag am besten vorher bei Deiner Krankenkasse nach.

Was ist Formula-Nahrung? Das ist der Oberbegriff für Anfangsnahrung, Folgenahrung und Spezialnahrung.

Fragen an die FeS®-Fachkraft

In 3 einfachen Schritten zu Deiner Beratung

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Fragebogen erhalten, ausfüllen und zurücksenden
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Tipps zum Nachlesen

Hier findest Du die wichtigsten Tipps. Tipp auf ein Thema, dann klappt es auf. Die Checkliste zur Auswahl der Nahrung steht im Flyer.

Illustration: Eine Mutter sitzt an Kissen gelehnt und gibt ihrem Baby die Flasche. Im Hintergrund stehen Gründe, warum eine Mutter nicht stillt.
Illustration: Gudrun Marth

Flasche & Sauger

Fütterst Du nur vorübergehend zu? Dann nimm am besten keinen Sauger. Stillfreundlich sind zum Beispiel Becher oder Löffel.

Wähle einen Sauger, der der natürlichen Form möglichst ähnlich ist: mit großer Auflagefläche und geradem Nippel. Wechsle den Sauger-Typ nur nach einer fachlichen Beratung. Flaschen aus Glas sind besser als Flaschen aus Plastik.

Abbildung zum Zufüttern

Milchmenge / Trinkmenge

Neugeborene haben einen sehr kleinen Magen. Deshalb trinken sie nur sehr kleine Mengen. Ab der dritten Lebenswoche brauchen Babys in den ersten 6 Lebensmonaten etwa 600 – 960 ml in 24 Stunden. Die genaue Menge hängt vom Gewicht ab. Verteile die Milch auf viele kleine Portionen: 6 – 10 Mahlzeiten oder mehr.*

AlterMenge in 24 Stunden*
1. Tag30 – 40 ml
2. Tag50 – 80 ml
3. Tag130 – 200 ml
10. Tag330 – 400 ml
ab 11. Tag langsam mehr600 – 960 ml

*Wie viel Nahrung ein Kind braucht, hängt von seinem Gewicht ab. Trinkt Dein Baby ab der dritten Lebenswoche weniger oder mehr als 600 – 960 ml? Dann lass Dich von einer Fachkraft beraten.

Zu große Portionen vermeiden: Zu große Portionen können bei Deinem Baby Übelkeit, Spucken und Blähungen auslösen. Die Mengen auf den Packungen der Babynahrung sind nur eine Orientierung. Sie können bei jedem Hersteller anders sein.

Abbildung zur Trinkmenge

Bequeme Haltung – achtsames Flasche geben

Bequeme Haltung

  • Mach es Dir und Deinem Baby gemütlich. Sorge für eine ruhige Umgebung.
  • Leg Deinen Arm bequem ab.
  • Stütze die Beinchen Deines Babys.
  • Ein Stillkissen und ein fester Platz helfen.
  • Halte Dein Baby leicht aufrecht.
  • Gib die Flasche mit engem Körperkontakt. Such oft Blickkontakt.
  • Halte Dein Baby abwechselnd rechts und links. Wechsle nach etwa der Hälfte die Seite.

Milch anbieten

  • Halte die Flasche möglichst waagerecht.
  • Berühre die Oberlippe des Babys mit der Spitze des Saugers.
  • Gib den Sauger erst in den Mund, wenn das Baby den Mund öffnet.
  • Mach kleine Pausen und lass Dein Baby aufstoßen.
  • Akzeptiere Reste.
Abbildung zur bequemen Haltung beim Flaschegeben

Video: Achtsam die Flasche geben

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Verstopfung, Blähungen und Spucken vermeiden

Die meisten Probleme lassen sich lösen: Bereite die Nahrung genau nach Anleitung zu. Gib viele kleine Portionen. Lass Dich beraten, bevor Du die Marke wechselst.

Kleine Portionen: Nähre früh, wenn Dein Baby Hungerzeichen zeigt

  • Es dreht den Kopf hin und her.
  • Es schmatzt oder bewegt die Zunge.
  • Es leckt und saugt an Fingern oder Fäustchen.
  • Es macht glucksende Laute.
  • Die Fäustchen sind angespannt oder geballt.
  • Arme und Beine bewegen sich unruhig.
  • Weinen ist ein spätes Hungerzeichen.

Es ist normal, dass Du am Anfang noch nicht alle Hungerzeichen lesen kannst. Bist Du unsicher? Dann such in Deiner Nähe nach einem Treffen für Eltern mit Baby. Auch in Stillgruppen sind Eltern willkommen, die die Flasche geben.

Pause und Aufstoßen

  • Unterbrich die Mahlzeit ab und zu.
  • Achte darauf, ob Dein Baby satt ist.
  • Fühlt sich Dein Baby unwohl? Dann löse den Sauger sanft.
  • Nimm Dein Baby langsam zum Aufstoßen hoch.
  • Füttere weiter, wenn es Deinem Baby besser geht.

Seite wechseln

  • Wechsle nach der Pause die Seite.
  • Das ist wichtig für die Entwicklung Deines Babys. So entsteht keine „Lieblingsseite“.
  • Ab etwa 3 Monaten reicht ein Wechsel pro Mahlzeit.

Hygiene bei der Zubereitung

Das Pulver für Säuglingsmilch ist nicht steril. Das heißt: Es ist nicht keimfrei. Keime können sich schnell vermehren. Bei falscher Zubereitung kann Dein Kind ernsthaft krank werden. Halte Dich deshalb genau an die Hygiene-Regeln für die sichere Zubereitung.

Arbeitsfläche

Reinige die Arbeitsfläche immer gründlich. Verarbeite keine rohen Lebensmittel dort, wo Du die Säuglingsnahrung zubereitest. Zum Desinfizieren eignet sich Essig sehr gut: Die Essigsäure wirkt gegen Bakterien und löst Kalk. So mischst Du ein wirksames Desinfektionsmittel: 1 Teil Essigessenz und 2 Teile Wasser.

Hände waschen

Wasch vor der Zubereitung gründlich Deine Hände: mit warmem, fließendem Wasser und Seife. Trockne die Hände danach gut ab.

Flaschen und Sauger reinigen

Reinige Flaschen und Sauger direkt nach der Mahlzeit gründlich: mit heißem Wasser und Spülmittel ohne Parfüm. So bleiben keine Milchreste zurück. Auskochen oder Sterilisieren ist normalerweise nicht nötig. Aber: Für Neugeborene in den ersten Lebenswochen und bei Infektionen empfiehlt das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung), alle Utensilien zusätzlich auszukochen.

Spülmittel ohne Parfüm

Wähle ein Spülmittel ohne Parfüm. Am besten eignet sich ein Spülmittel, das speziell Milchreste entfernt. Das ist aber kein Muss. Benutze die Flaschenbürste nur für Babyflaschen. Decke Flaschen und Sauger zum Aufbewahren mit einem sauberen Küchentuch ab.

Wasser zur Zubereitung

Säuglingsmilch besteht vor allem aus Wasser. Prüfe deshalb: Ist Dein Leitungswasser für Dein Baby geeignet? Das erfährst Du bei Deinem Wasserwerk. Wichtig: Die Angaben vom Wasserwerk gelten nur bis zum Hausanschluss. Auch die Leitungen im Haus und Wasserfilter können das Wasser verändern. Achte deshalb auch darauf.

Frisches Leitungswasser

Nimm nur frisches Trinkwasser direkt aus dem Wasserhahn. Lass das Wasser zuerst laufen, bis es deutlich kalt ist.

Kupferrohre

Hast Du neue Wasserrohre aus Kupfer? Dann sei vorsichtig. Neue Kupferrohre geben etwa 6 Monate lang mehr Kupfer an das Wasser ab. Das kann für Babys schädlich sein. Nach etwa einem halben Jahr hat sich in den Rohren eine Schutzschicht gebildet. Dann kommt nur noch wenig Kupfer ins Wasser. Das sagt die Verbraucherzentrale.

Wasserfilter

Benutze für Dein Baby keinen Wasserfilter. Davor warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung. Es gibt verschiedene Wasserfilter: Manche entfernen nur Kalk. Andere sollen auch Bakterien oder Geschmacksstoffe entfernen. Aber alle Filter haben einen Nachteil: In ihnen vermehren sich schnell Keime. Diese Keime können krank machen. Das gilt für jedes Wasser für Dein Baby: für die Milch, für das Essen und zum Trinken.

Enthärtungsanlagen

Enthärtungsanlagen machen das Wasser weicher. Dieses Wasser gilt aber oft als nicht ganz hygienisch sicher. Außerdem enthält es deutlich mehr Natrium, also Salz. Zu viel Salz ist für Dein Baby eine ernste Gefahr für die Gesundheit. Deshalb ist Wasser aus Enthärtungsanlagen für Babynahrung meist nicht geeignet.

Kalk im Wasser

Calcium und Magnesium machen das Wasser hart. Man sagt auch: Das Wasser enthält viel Kalk. Für Calcium gibt es in der Trinkwasserverordnung zurzeit keinen Grenzwert. Viel Kalk im Wasser kann bei Babys Verdauungsbeschwerden verursachen.

Nitratgehalt

Nimm abgepacktes Wasser, wenn Dein Leitungswasser viel Nitrat enthält (mehr als 50 mg pro Liter) oder wenn die Wasserleitungen aus Blei sind. Bleileitungen gibt es in manchen Altbauten. Informationen bekommst Du bei Deinem Wasserwerk. Hast Du einen eigenen Brunnen? Dann lass das Wasser prüfen, bevor Du es verwendest.

Fluoridgehalt

Dein Baby soll nicht zu viel Fluorid bekommen. Enthält Dein Wasser 0,3 mg Fluorid pro Liter oder mehr? Und bekommt Dein Baby nur oder überwiegend Säuglings(milch)nahrung? Dann wird empfohlen: kein weiteres Fluorid aus anderen Quellen oder eine kleinere Dosis. In Deutschland enthalten 90 % des Trinkwassers weniger als 0,25 mg Fluorid pro Liter. Anders als in manchen anderen Ländern wird dem Trinkwasser in Deutschland und Österreich kein Fluorid zugesetzt. Wie viel Fluorid in Deinem Trinkwasser ist, erfährst Du beim Wasserwerk oder beim Gesundheitsamt. Du kannst es auch mit Teststreifen prüfen. Besprich dann mit Deiner Kinderärztin oder Deinem Kinderarzt, ob die Vorsorge mit Vitamin D3 und Fluorid (Prophylaxe) angepasst werden muss.

Abgepacktes Wasser

Ist Dein Leitungswasser nicht geeignet? Dann nimm stilles Mineralwasser, Tafelwasser oder Babywasser aus dem Handel. Auf der Flasche muss stehen: „Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet“. Das Wasser soll weniger als 0,25 mg Fluorid pro Liter enthalten. Wir empfehlen Wasser ohne Kohlensäure. Wie es aufbewahrt wird, steht auf der Packung.

Zubereitung der Nahrung

Immer frisch zubereiten

Bereite Formulanahrung (Säuglingsmilch) immer frisch zu und gib sie sofort. Macht Dein Kind eine Pause? Dann gib die Flasche spätestens innerhalb von 2 Stunden. Schütte Reste danach weg. Warmhalten kannst Du die Flasche an Deinem Körper, in einer Isolierhülle oder einfach in einem sauberen Wollstrumpf. Für unterwegs: Nimm abgekochtes Wasser und Pulver getrennt mit.

Wir raten von allen „Maschinen zur Zubereitung“ ab!

Anleitung auf der Packung einhalten

Auf jeder Packung steht eine genaue Anleitung für die Zubereitung. Halte Dich genau daran. Nimm immer den Messlöffel aus der Packung. Streiche den Messlöffel so ab, wie es in der Anleitung steht. Prüfe bei jeder neuen Packung: Haben sich die Angaben geändert?

Abkochen

Koch das Wasser immer so ab, wie es der Hersteller der Nahrung auf der Packung empfiehlt. Meistens heißt das: Lass das Wasser einmal sprudelnd aufkochen. Lass es danach mindestens 10 Minuten von selbst abkühlen. Prüfe die Temperatur und warte, bis die Temperatur erreicht ist, die der Hersteller vorgibt.

Die richtige Wassertemperatur

Zu heißes Wasser kann die Nährstoffe in der Säuglingsnahrung schädigen. Das Wasser muss genau die Temperatur haben, die auf der Packung steht. Prüfe die Temperatur mit einem Thermometer.

Geeignete Töpfe und Geräte

Zum Abkochen eignen sich ein Kochtopf oder Wasserkessel aus Edelstahl oder ein Wasserkocher. Nimm am besten einen Wasserkocher aus Glas oder Edelstahl und keinen aus Plastik. So vermeidest Du Schadstoffe und Mikroplastik. Von speziellen Geräten zur Zubereitung von Säuglingsnahrung raten wir ab.

Zu viel oder zu wenig Milchpulver

Zu viel Pulver: Die Milch enthält dann zu viele Nährstoffe. Das kann den Wasserhaushalt und die Nieren Deines Babys belasten. Passiert das regelmäßig, kann Dein Kind zu stark zunehmen und überernährt werden.

Zu wenig Pulver oder zu viel Wasser: Dein Kind bekommt dann nicht genug Nährstoffe.

Keine Sorge beim Schütteln

Wie Du die Nahrung schütteln sollst, ist je nach Produkt und Hersteller verschieden. Halte Dich genau an die Anleitung. Entsteht beim Schütteln Schaum? Der Schaum löst sich normalerweise schnell auf. Schaum ist in der Regel nicht der Grund für Blähungen bei Babys.

Wenn es ein Abkochgebot gibt

Manchmal ordnet eine Behörde an, dass Leitungswasser abgekocht werden muss. Das passiert zum Beispiel bei Keimen im Wasser. Dann gelten immer die aktuellen Hinweise vom Gesundheitsamt oder vom Wasserversorger.

Das Umweltbundesamt sagt: Das Wasser einmal sprudelnd aufkochen und dann etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Ein Wasserkocher ist dafür geeignet. Länger kochen ist nicht nötig.

Wichtig: Bei chemischer Verunreinigung, bei starker Trübung oder bei einem Trinkverbot reicht Abkochen nicht aus.

Quelle: Umweltbundesamt, Empfehlungen zum Vollzug der §§ 62 bis 68 Trinkwasserverordnung.

Alles zum Mitnehmen: der Flyer „Tipps für Eltern“

Mit Checkliste, Beispiel-Verpackung und Tabelle zum Vergleichen. Kostenlos als PDF.

Zum Flyer

Weitere Informationen

Zubereitung von Flaschennahrung

Elterninformation der Initiative BABYFREUNDLICH

PDF öffnen (babyfreundlich.org)

Dem Baby die Flasche geben

Elterninformation der Initiative BABYFREUNDLICH

PDF öffnen (babyfreundlich.org)

Informationen zum Flaschensauger

Europäisches Institut für Stillen und Laktation

PDF öffnen (stillen-institut.com)

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Texte ist eine Haftung ausgeschlossen. Die Forschung auf dem Gebiet der Ernährung für Säuglinge und Kleinkinder ist nicht abgeschlossen. Die Informationen ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.

Hinweis

Die natürliche und artgerechte Ernährung eines Säuglings in den ersten sechs Lebensmonaten besteht ausschließlich aus Muttermilch. Diese alleinige Ernährungsform ist nicht nur ideal auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt, sondern bietet auch alle wichtigen Nährstoffe in genau der richtigen Menge.

Die WHO empfiehlt Muttermilch darüber hinaus als Ergänzung zur Beikost bzw. Familienkost bis mindestens zum Abschluss des zweiten Lebensjahres.

Muttermilch ist die kostengünstigste Ernährungsform und bietet einen wirksamen Schutz gegen diverse Krankheiten. Es wird empfohlen, das Kind früh und häufig zu stillen, um den Milchfluss zu fördern. Besonders in den ersten Lebenswochen ist es normal, dass das Kind sehr häufig gestillt wird.

Für die Stillfähigkeit ist eine ausgewogene Ernährung während der Schwangerschaft und nach der Geburt förderlich. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass das Zufüttern von Säuglingsnahrung den Stillerfolg beeinträchtigen kann. Die Entscheidung, nicht zu stillen, sollte wohlüberlegt sein, da sie oft schwer rückgängig zu machen ist. Sollte die Verwendung von Formulanahrung (Säuglings(Milch)nahrung) in Betracht gezogen werden, ist es ratsam, dies mit Fachpersonal wie einer Hebamme, einem Entbindungspfleger, einem Kinderarzt/Kinderärztin oder einer Stillberaterin (IBCLC) zu besprechen.

Durch die Fortsetzung meines Besuchs auf dieser Seite akzeptiere ich, dass mir die gelieferten Informationen auf meinen ausdrücklichen Wunsch zur Verfügung gestellt wurden.

Hinweis

Die natürliche und artgerechte Ernährung eines Säuglings in den ersten sechs Lebensmonaten besteht ausschließlich aus Muttermilch. Diese alleinige Ernährungsform ist nicht nur ideal auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt, sondern bietet auch alle wichtigen Nährstoffe in genau der richtigen Menge.

Die WHO empfiehlt Muttermilch darüber hinaus als Ergänzung zur Beikost bzw. Familienkost bis mindestens zum Abschluss des zweiten Lebensjahres.

Muttermilch ist die kostengünstigste Ernährungsform und bietet einen wirksamen Schutz gegen diverse Krankheiten. Es wird empfohlen, das Kind früh und häufig zu stillen, um den Milchfluss zu fördern. Besonders in den ersten Lebenswochen ist es normal, dass das Kind sehr häufig gestillt wird.

Für die Stillfähigkeit ist eine ausgewogene Ernährung während der Schwangerschaft und nach der Geburt förderlich. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass das Zufüttern von Säuglingsnahrung den Stillerfolg beeinträchtigen kann. Die Entscheidung, nicht zu stillen, sollte wohlüberlegt sein, da sie oft schwer rückgängig zu machen ist. Sollte die Verwendung von Formulanahrung (Säuglings(Milch)nahrung) in Betracht gezogen werden, ist es ratsam, dies mit Fachpersonal wie einer Hebamme, einem Entbindungspfleger, einem Kinderarzt/Kinderärztin oder einer Stillberaterin (IBCLC) zu besprechen.

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